Freies Familienzentrum Burgstädt | Kinderbetreuung, Gruppen und Treffs, Ferienkurse, Ferienveranstaltung
Freies Familienzentrum Burgstädt, Christophorushaus e.V.
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Das Familienzentrum – Unsere Ideologie:

Ein Familienzentrum ist ein Ort, an dem man sich unbeschwert treffen kann, sich miteinander austauschen, beraten und natürlich entspannen kann. Ein Ort, an dem Jeder gern ist, vielleicht „ein zweites Zuhause“ finden. Dies schließt ein, dass es nicht nur genutzt wird, sondern auch durch Mittun belebt und ständig bewegt wird. Hier wird jeder akzeptiert und respektiert den anderen, so wie er ist. Frei nach dem Grundsatz, dass jeder Mensch Interessen, Begabungen, Fähigkeiten einzubringen hat, wünschen wir ein selbstverständliches Miteinander.
Gemessen an den lokalen Bedürfnissen ist mit dem Cafe Chamäleon - geöffnet Mo-Fr. von 10.00 – 17.00 Uhr ein Ort geschaffen, an dem man mit Kindern sein kann, allein einkehren oder sich dazu mit Freunden verabreden kann. Hier trifft man Gleichgesinnte oder „Andersdenkende“ , findet neue Impulse oder bringt seine eigene Interessen und Fähigkeiten ein.

Das Cafe Chamäleon ist eine Räumlichkeit, die für unterschiedlichste Bedürfnisse genutzt werden kann.

Heute richten wir unser Augenmerk vorwiegend auf Begegnungsorte zu schaffen und den isolierten, manchmal kleingestrickt wirkenden Antlitz des „ChristophorusHauses in Burgstädt“ zeitgeistig – selbstbewusst, modern und mit künstlerischem Geschick eine angemessene Gestaltungskraft zu verleihen. Wir im Freien Familienzentrum oder im „Christoffel“ – wie es Freunde nennen, wollen vor allem Vieles: miteinander sein, gemeinsam lachen, spielen, wirken, gestalten, sich austauschen, voneinander lernen, sich gegenseitig unterstützen und frei gestalten!
In diesem Sinne hoffen wir auf noch mehr MitstreiterInnen!

Wie es zu uns gekommen ist....

Im Dezember 2004 entstand aus einer Elterninitiative heraus die Idee, einen Waldorfkindergarten zu gründen. Nach Bedarfplanermittlung und sonstigen Formalitäten bekamen wir hierfür jedoch
keine Zusage und „mussten“ doch mit dem ohnehin bereits entworfenem Konzept „los legen“.
Dies beinhaltete ein Haus für die Familie und deren unterschiedlichen Bedürfnissen zu eröffnen und ein - nach ganzheitlichen, menschengemäßen Grundsätzen basierendes Familienzentrum aufzubauen. Ziel war es, Kontakte - vor allem für Familien mit kleinen Kindern, die aus welchem Grund auch immer, dem traditionellen Familiensystem in der Großfamilie weichten, einen Raum zugeben, welcher das „Kleinfamilienleben“ aus der Isolation zu holen vermag.

Viele Treffen, Erkundigungen und ein intensives Zusammenarbeiten mit Lehrern und Eltern der Chemnitzer Waldorfschule führte schließlich im Mai 2005 dazu, den eingetragenen, gemeinnützig anerkannten Verein mit dem Namen „ChristophorusHaus e.V.“ – Freies Familienzentrum Burgstädt zu gründen. Bald darauf gelang es, dass wir für die Erstausstattung der Räume eine Stiftungssumme von einer Darmstädter Stiftung erhielten und den vorerst angemieteten Laden einrichten konnten.
Der ehrenamtlich arbeitende Vorstand führte seither die Hauptaufgaben des Tagesgeschäftes aus. Er trägt außerdem Sorge für die satzungsgemäße Verwirklichung der Zielsetzung und erarbeitet inhaltliche, dem Leitbild entsprechende Konzepte und Projekte.
Über die ArGe bzw. das Arbeitsamt des Landkreises erhalten wir Zusatzkräfte, welche die Angebote des Tagesgeschäftes unterstützen.
Ebenso helfen immer wieder ehrenamtlich Arbeitende, Mitglieder und Freunde im Tagesgeschäft oder
helfen andere Notwendigkeiten eines Vereinslebens zu fördern.
Der vom Verein einst angemietete Laden in Zentrumsnähe bot vorerst der Geschäftsaufnahme und der „Konstruktion: Freies Familienzentrum“ Raum.
Hauptpfeiler war bis September 2008 die „Kinderstube“, hierzu eine ideelle Beschreibung – vielleicht findet dieser Raum wieder Leben….

Die KINDERSTUBE galt als offenes Betreuungsangebot für Vorschulkinder und war angelegt als Alternative zu Kindertagesstättenangeboten der Stadt Burgstädt und Umgebung
Das Betreuungskonzept wurde nach waldorfpädagogischen Grundsätzen ausgerichtet. Die ehemalige Kinderstube war entstanden aus den Bedürfnissen einiger Gründungseltern, die ihre Kinder nach diesen Konzept betreuen und erziehen lassen wollten.
Der nachfolgende Text beschreibt einerseits, wie unsere ehemalige Kinderbetreuung gestaltet war, was im Grundsatz dem Leitziel des Vereins in Punkto Betreuungsaufgabe entspricht und wie sie – sollte sich eine Betreuerin in selbstständiger Arbeit für diese Aufgabe berufen fühlen – wieder ins Leben geholt werden kann.

Aus dem Verständnis und der inneren Verbundenheit mit der einmaligen Identität des Kindes ist die Betreuungsaufgabe der Kinderstube, dem Kind in seinen ersten Lebensjahren einen ihn entsprechenden Weg zu bereiten und es darauf zu begleiten.
Einzelne Bedürfnisse befriedigen, auf Individuelles eingehen können, dies ist möglich, weil die Gruppe entsprechend klein ist und die Betreuerin in liebevoller Einfühlsamkeit die Kinder anspricht. So schenkt sie ihnen Vertrauen und Zuwendung. Diese Grundvoraussetzungen für ganzheitliche Entwicklungsförderung schließt gesunde Ernährung, pflegen des Tagesrhythmus, sinnanregende Spiele und Geschichten ebenso ein, wie das Fördern von Phantasie und Sozialität in der Spielzeit oder der täglich angebotenen kreativen Beschäftigung.
In diesem Umfeld erfährt das Kind Vertrauen und Zutrauen, wodurch es eintauchen lernt und aus sich selbst heraus Phantasie- und Schaffenskräfte bilden kann.
Mit dem Verständnis und Wissen, was ein Kind (in dieser „erweiterten familiären Betreuung“) für sein Wohlbefinden braucht, ist mit der Kinderstube entsprechender Lebensraum geschaffen.

  • Betreuungszeit von 8.00 – 13.00 Uhr
  • tägl. Kreativangebote, wie Aquarellmalerei, Töpfern, Handarbeiten etc.
  • Kunst & Kultur in der Erziehung
  • Betreute Freispielzeit
  • Gesunde Lebensweise fördern, wie Spiele im Freien, Gartenbau für Kinder etc.
  • Vegetarisch- frisch zubereitete Speisen, unter Berücksichtigung einer vollwertigen Ernährung
  • Feste feiern nach jahreszeitlichen Rhythmus

Wir bieten seither:

  • Gruppentreffs, wie Mutter & Kind Gruppe, Männergruppe oder der Frauen – Kreativtreff - aus dem Impuls des „sich treffen Wollens“, des Austausches gemeinsamer Anliegen und Interessen entstand. Sie werden von den Betreffenden selbst organisiert und eigenverantwortlich durchgeführt.
  • Informationselternabende geben neue Impulse und beantworten Fragen zu Betreuung, Erziehung und Förderung von Kindern und der Familie.
  • Ferienkreativangebote unter bestimmten Themen und entsprechenden Kunsthandwerks-
    angeboten, sowie einem gesunden Mittagessen sind zu jeder Ferienzeit ein Highlight für die Schulkinder
  • Ferienzeltcamps auf einem alten Bauernhof in Hohenkirchen sind nicht nur für „Stadtkinder“ ein besonderes Erlebnis. Gespielt werden kann im Hof, auf der Wiese, auf einen Riesenstrohballenspielplatz kann gar getobt werden, bis die Stacheln stechen, geschmust und gepflegt werden können Esel, Hühner und 3 Katzenkater, gegessen wird
    unter Bäumen, es gibt Waldwanderungen, jeden Tag Lagerfeuer und vieles, vieles mehr.
    Alles in allem ein Erlebniscamp!
  • Themengeburtagsfeiern für Kinder – das „all inklusive“ Angebot von der Thementorte über das Kreativangebot, dem entsprechenden Spiel- u. Unterhaltungsfaktor sowie dem Abendessen ist die Party der Hit für Kinder und schafft entspannte Eltern.
  • Kunsthandwerkskurse unter autodidaktischer Kursleitung bieten Eltern, Kindern und Großeltern die Möglichkeiten, über Interessen, Neigungen und handwerklichem Geschick miteinander aktiv zu werden.
  • Projekte, die im Rahmen von EU Fördermitteln entstehen, schaffen über einen vorgegebenen Zeitrahmen sozial Schwachen, Benachteiligten, Alleinerziehenden etc. die Möglichkeit aktiv bestimmten Handwerken oder Kursen nachzugehen und dadurch ein Heraus aus der Isolation zu finden.

Nun aber sind wir umgezogen, haben ein ganzes Haus zur freien Verfügung und bauen unseren Angeboten Räume.... Schauen Sie hinein, besuchen Sie uns.

Warum Christophorus ...


Christophorus – eine Legendengestalt - der Mann, der wie eine Brücke die Menschen miteinander „verbinden“ – an das andere Ufer tragen konnte. Christophorus stand gerade in der Kunst als das Motiv für „helfen“ und „dienen“ und er gilt bis heute als Schutzheiliger der Reisenden. So, wie jedes Kind einen Namen braucht, der in sich seine Aussagekraft ausdrückt, fanden wir Christophorus sinnbildlich für all das, was auch unser Haus ist. ChristophorusHaus steht für Verbindungen, für Brücken, für neue Wege und neue Entdeckungen. Mit sich selbst, mit der Familie und mit anderen Menschen. Unser „Haus“ soll Möglichkeiten der Entwicklung schaffen. Wir können der Familie entlastende Dienste anbieten, den älteren Menschen wie der allein erziehenden Mutter oder dem getrennt lebenden Vater Begegnungsräume schaffen, ein „zuhörendes Ohr“ bieten, Vermittlungs- und Servicedienste bereit stellen u. v. m.
Wir sind keiner Konfession zugehörig, unsere Ziele sind rein humanistischer Art und orientieren sich an einer menschengemäßen, ganzheitlichen Lebensweise.


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Unsere Vereinssatzung (pdf)