... von einer Vision zur Umsetzung braucht es gerade mal eine
Heidemarie Schwermer, eine Hand voll Powerfrauen
vom ChristophorusHaus, einen leer zu räumenden Raum und die Überzeugung, dass der sich bald mit Waren, Dienstleistungsangeboten und allem füllt und wieder leert - so wie es sein sollte - bei " Gib und Nimm"
Das Prinzip ist denkbar und einfach. Man gibt Spielzeug, Bücher,
Kleidung, oder auch seine Couch für ein Wochenende beispielsweise…, weil
es bei mir seinen Zweck erfüllt hat und es nun anderen gegeben werden
kann bzw. ich es teilen möchte (Couchsurfing). Genauso kann jeder im Gib
und Nimm Laden Dinge mitnehmen, die er braucht. Eine zeitgemäße und
bewusste Auseinandersetzung mit Geld – oder eben „ohne“ wird hierdurch
angeregt. Zurzeit muss jeder – oft für weniger als seine Arbeit wert ist
– zu viel, ganz vielseitig und verschiedene Stellen bedienen. Bedingt
durch Stress gerät man beim Einkauf oft in „Kaufrausch“. Dinge, die man
nicht wirklich braucht landen im Wagen, Schrank und nicht selten
schließlich im Müll. Durch „Gib und Nimm“ kann man lernen, bewusster zu
leben,
zu teilen, (aus)tauschen, voneinander lernen, sich aufeinander zu
beziehen. Gerade im soziokulturellen Bereich liegt herinnen eine
Riesenchance. Man kann natürlich auch tauschen, zum Beispiel
Instrumentenunterricht mit einer Mitfahrgelegenheit, alternative
Heilmethoden gegen ein Klavier, Haushüten als Urlaubsort gewählt – der
Möglichkeiten sind viele.
Noch ein Gedankenkarussell?: Die Vision, die sicherlich 2012 (und durch
Gib und Nimm)
wieder ein Stück realistischer wird, ist die des bedingungslosen
Grundeinkommens.
Dazu ist es ein Betragsleistender, weil man lernt bewusster zu leben,
Geben und Nehmen in Einklang zu bringen. Zwar kann man seine
Grundbedürfnisse
sicherlich nicht ganz durch dieses Prinzip befriedigen, aber man kann
sich grundsätzlich
das alltägliche Leben verhübschen. Man gibt was, dass Andere brauchen
oder nimmt,
was man von dem Angebotenen brauchen kann. Nun endlich angekommen hat
man
mehr Zeit und kann sich die Frage beantworten: „Was würde ich tun,
wenn für mein Grundeinkommen gesorgt wäre“.
Überhaupt kann man dadurch mehr Zeit für den Zeitgeist verwenden
-Ideal – nicht wahr!
Online ist durchgehend geöffnet:
www.freies-familienzentrum.de/gibundnimm
Mit ihm ist gleich die nächste gute Idee geschenkt:
Wir können ein Vielzahl von Büchern anbieten, vom Abenteuerkinderbuch
bis zu
zeitgeistiger Unterhaltungsliteratur, klassische Musik-CDs, schöne
Hörspiele und einiges mehr. Was ich mir allerdings für GIB und NIMM noch
ganz sehr wünschen würde, wäre es,
Menschen zu verbinden. Mal einen gemeinsamen Backnachmittag, oder einen
Besuch in einem Altenheim oder gar Jemanden, der ganz allein wäre, mit
zu den Festtagen einzuladen. Denkt mal darüber nach, was der Einzelne
tun kann, um die Welt ein wenig glanzvoller zu erleuchten?
Tel:03724-832056
Montags bis Freitags geöffnet
zum Mitnehmen & Abgeben....
von 9.oo – 14.oo Uhr